Fehlerbehebungen
In der letzten Woche wurde die Navigation der Seite umgestellt. Bei solch einer schwerwiegenden Änderung können immer kleinere Fehler auftreten, so ist es auch hier geschehen. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen Kritikern und Vorschlaggebern für das schnelle und konstruktive Feedback bedanken. So macht uns das richtig Spaß mit euch.
Folgende von euch entdeckte Fehler wurden nun behoben:
* Beim Blättern durch blätterbare Elemente (Freundeslisten etc.) wurde automatisch nach oben gescrollt – FIXED (bereits letzte Woche)
* Das Postfach war auf Mobilgeräten durch den nachrutschenden blauen Balken unbedienbar geworden – FIXED
* Neue Posts im Forum wurden durch den blauen Balken verdeckt – FIXED
* Nutzername und Passwort können nun wieder mit TAB eingegeben werden – FIXED
Wir freuen uns auf weiteres Feedback und Verbesserungsvorschläge von euch,
euer Spion-Team
Verbesserungen an der Spion-Suche
Vor einem halben Jahr haben wir unsere neue, vollständig überarbeitete Live-Suche vorgestellt. Die Ergebnisse werden mit jeder Änderung in Echtzeit dargestellt und können so deutlich komfortabler durchgeblättert werden als je zuvor. Zusätzlich haben wir den Großteil der Profilangaben ’suchbar’ gemacht. Wenn man z.B. auf eine Schule/Firma im Lebenslauf klickt, findet man alle Mitschüler/Kollegen. Das klappt natürlich auch mit Blauäugigen oder Rostockern.
Damit macht es einfach Spaß, nach Menschen zu suchen. Man kann nach Schulfreunden oder Kollegen genauso suchen wie nach Singles aus der Region oder Nutzern, die die gleichen Interessen haben wie man selbst.
Nun ist die Spion-Suche noch einmal verbessert worden: Seit der letzten Änderung lassen sich Suchergebnisse im Handumdrehen speichern. Das erspart das häufige Ausfüllen des Suchformulars nach den eigenen Kriterien. Einfach oben rechts auf ’speichern’ klicken – schon erscheint die Suche in den eigenen Favoriten. Probier es einfach einmal aus
Datenschutz in Sozialen Netzwerken
Datenschutz in sozialen Netzwerken ist wichtig. Doch wie genau geht das mit dem ominösen “Datenschutz” eigentlich? Was sind meine Daten und wie “schütze” ich sie? Diese und viele, viele weitere Fragen stellten uns heute die Schüler der Klassenstufe 7 der Hundertwasser Gesamtschule aus Rostock.
Wir haben gemeinsam den Datenschutz verschiedener Netzwerke untersucht, die Optionen und ‘Nicht-Optionen’ verglichen, haben über sichere Passwörter diskutiert und konnten den 14- bis 15-Jährigen Schülern eine Menge Informationen für den Umgang mit ihren Daten im Netz mitgeben. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, die gefühlt 100 Fragen zu beantworten. Gerne wieder
MV-Spion sucht den MV-Superhelden
Du hast ein Talent, das du unbedingt der ganzen Welt zeigen möchtest? Du bist ein begnadeter Musiker? Ein Sportler, der nächstes Jahr bei Olympia antreten möchte? Du bist der beste Freund oder einfach ein toller Typ? Ein genialer Wissenschaftler mit einem coolen Forschungsthema? Dann ist das hier deine Chance! Denn MV-Spion sucht den MV-Superhelden.
Teilnehmen kann JEDER, ob Junge oder Mädchen, Mann oder Frau, allein oder gemeinsam. Einzige Bedingung: Du kommst aus Mecklenburg-Vorpommern.
Was muss ich tun, um MV-Superheld zu werden?
Schicke deine Bewerbung mit einem Beschreibungstext, einem Lied, einem Video, oder was auch immer dir einfällt, an mit dem Betreff “Superheld”. Und lege deiner Mail bitte ein aktuelles Bild von dir bei, das dich bei der Heldenarbeit zeigt und sag uns, woher du kommst. Das Spion-Team stellt jede Woche den besten MV-Superhelden vor. Also, worauf wartest du noch? Werde MV-Superheld!

Der Spion veröffentlicht das Kinderschutz-ABC, der Qualitätsjournalismus verzichtet
Mit der Qualität des Printjournalismus ist das in MV so eine Sache. Das komplette Bundesland wird seit einigen Jahren von nur noch 3 Tageszeitungen (Ostseezeitung, SVZ/NNN und Nordkurier) bearbeitet, hinzu kommen die üblichen Wurstblätter, die mehrfach wöchentlich die Briefkästen verstopfen und die Produktion von Recycling-Toilettenpapier ankurbeln. Auch manche der Wurstblätter werden seit einigen Jahren direkt aus den Druckpressen der Ostseezeitung oder der SVZ / NNN in den Briefkasten gedrückt. Ob dessen Besitzer das nun möchte oder nicht.
Die kaufende Zielgruppe der Tageszeitungen lässt sich deren Mediadaten entnehmen: Sie ist so ab 40 Jahren alt, die Tendenz wiegt zu den eher älteren Einwohnern des Landes. Man hat das Zeitalter des Web schlichtweg verpennt. Die Onlineauftritte der 3 Großen sind aus unserer Sicht technisch wie konzeptionell stark verbesserungsfähig, der Traffic darauf entsprechend gering. Eine junge Zielgruppe ist den Machern in den letzten Jahren nahezu gänzlich abhanden gekommen, einigen Rückgewinnungsversuchen zum Trotz. Die OZ versuchte es in den letzten Jahren mit einer eigenen Onlinecommunity rund um ein neues Jugendmagazin, die Integration einer Facebook-Box zeugt von deren Kapitulation. Dass ganze 149 Leser des Jugendmagazins selbiges auf Facebook ‘liken’, spricht sicher auch eine eigene Sprache. Aber sie haben es wenigstens probiert – in den beiden anderen Medienhäusern sieht es deutlich düsterer aus.
Was sich seit einigen Jahren abzeichnet, ist ein Sinken der Auflagen, damit ein Einhergehen sinkender Verkaufs- & Werbeerlöse und daraus resultierend ein strikter Sparzwang bei den 3 Medienhäusern. Dass die Qualität der Beiträge dadurch nicht stetig steigt, bezeugen u.a. ein Ostseezeitung-Blog und eine Initiative der Gewerkschaften sowie des DJV. Diese berichten nicht selten über die Übernahme von kompletten Pressemitteilungen oder von Inhalten, die ‘Partner’ in einem guten Licht präsentieren, was hier bewusst vorsichtig umschrieben ist.
Eben jene Medienhäuser hatten im Sommer dieses Jahres die Chance, die Bevölkerung über Anzeichen des Missbrauchs von Kindern aufzuklären. Hierzu bereitete die Start gGmbH im Auftrag des Sozialministeriums ein Kinderschutz-ABC vor, welche dann via Pressemitteilung an die 3 Tageszeitung herangetragen wurde. Die Idee: Eine Artikelserie über den Kinderschutz. Die 3 Tageszeitungen lehnten ab. Soweit ist es natürlich ihr Recht, die Redakteure entscheiden schließlich eigenverantwortlich, welche Inhalte in den Blättern erscheinen und welche nicht. Interessant ist aber die Begründung, mit der die Artikelserie negativ beschieden wurde. Diese erschien ad hoc im Spiegel unter der Headline “Ein Korb für Küsten-Barbie“. Spiegel Online brachte eine verkürzte Version des Artikels. Darin heißt es u.a.:
Sie sind sauer auf Schwesig wegen des Versuchs der Politikerin, von ihrem Ministerium gefertigte Texte in die Blätter zu bringen.
und weiter:
“Wir sind kein Verlautbarungsorgan des Sozialministeriums”, sagt SVZ-Chef Dieter Schulz. Jan Emendörfer, Chefredakteur der “Ostsee-Zeitung”, schrieb der Ministerin: “Wir halten es für sinnvoller, selber entsprechende Themen zu beackern. Mit dem Abdruck einer in einem Ministerium erdachten und produzierten Artikelserie kommen wir mit unserem Credo ‘unabhängig und überparteilich’ ins Schlingern.”
Auch bei der SVZ/NNN lassen sich übrigens nahezu komplett übernommene Pressemitteilungen und DPA-News im eins-zu-eins Wortlaut finden. Doch eine Frage bleibt: Haben es die 3 Tageszeitungen denn bisher geschafft, das wichtige Thema ’selbst zu beackern’? Eine Google-Suche wird weder bei der NNN/SVZ, noch beim Nordkurier oder der Ostseezeitung fündig. Darüber hinaus recherchierte die WuV, ein Medienmagazin mit Sitz in München (!), dass die Artikelserie keine Wahlkampfwerbung der Sozialministerin Schwesig sei, sondern von einem gemeinnützigen Träger entwickelt und bereits mit großem Erfolg in Brandenburg in Kooperation mit den dortigen Tageszeitungen veröffentlicht wurde. Vor mehreren Jahren. Doch anstatt ihrer eigentlichen Aufgabe nachzukommen, genügten sich die 3 regionalen Zeitungen mit einer Medienkampagne gegen das Ministerium. Beißen ist eben einfacher als Recherchieren.
Wir vom Spion haben uns diese ‘kleine Affäre’ zum Anlass genommen, den 3 Tageszeitungen im Land etwas Arbeit abzunehmen. Ab sofort werden wir einmal wöchentlich einen Beitrag aus dem Kinderschutz-ABC veröffentlichen. Nahezu einer viertel Million Nutzer unserer Plattformen wird diese aus unserer Sicht gesellschaftlich sehr wichtige Serie dann präsentiert. Darum hat das Sozialministerium uns übrigens nicht gebeten. Wir haben dort angefragt, nachdem diese kleine Schlammschlacht bekannt wurde. Denn für uns ist entscheidend, dass das Problem des Kindesmissbrauchs angegangen wird. Uns ist wichtig, dass Kindern mit Problemen Hilfe zukommt. Uns ist wichtig, dass sich derartige Themen nicht vom rechten Rand der Politik vereinnahmen lassen.
Evtl. sollten sich die Tageszeitungen des Landes auch wieder auf solche Aufgaben besinnen. Wir beim Spion wären die ersten, die eine steigende Qualität der so wichtigen lokalen Medien mit einem Abo honorieren würden. Bisher werden wir jedoch regelmäßig davon überzeugt, dass diese leider nicht mehr lohnen. Und die Alternativen stehen bereits parat.
Kinderschutz-ABC auf MV-Spion
Das „Kinderschutz-ABC“ des Bündnis Kinderschutz Mecklenburg-Vorpommern wird auf dem Internetportal mv-spion.de, einem der größten Social Networks Deutschlands veröffentlicht. Start der Serie ist Donnerstag der 18.08.2011. Jede Woche wird ein neuer Artikel der insgesamt 26-teiligen Ratgeberserie erscheinen.
Von A bis Z geben Fachleute in der Ratgeberserie praktische Informationen und Antworten auf Fragen wie: Wo beginnt Gewalt gegen Kinder? Woran sind Anzeichen für Vernachlässigung und Misshandlung zu erkennen? Und wohin kann man sich wenden, wenn man beobachtet oder befürchtet, dass einem Kind Leid geschieht? Das „Kinderschutz-ABC“ richtet sich an alle, die im Alltag mit Kindern zu tun haben – an Jugendliche selbst, aber auch an Eltern und Großeltern, Nachbarn und Freunde. Andreas Dittmer, bekannt als erfolgreicher Kanute und dreifacher Olympia-Sieger, engagiert sich seit Jahren für Kinder und soziale Projekte im Land. Als Vorbild für viele junge Menschen unterstützt er das Kinderschutz-ABC, um Jugendliche zu ermutigen nicht die Augen zu verschließen, wenn sie etwas beobachten oder selbst unter Gewalt leiden.
“Hinsehen, Hinhören und vor allem Ansprechen, Hilfestellung geben oder Rat suchen. Das sind elementare Dinge, zu denen jeder von uns in der Lage ist.”, sagt Andreas Dittmer. Freunde von Betroffenen bemerken oft als erste, wenn etwas nicht stimmt. Sie erleben ihre Freunde oder Klassenkameraden täglich hautnah und verbringen einen Teil ihrer Freizeit im Internet. „Wir wollen Kinder und Jugendliche rechtzeitig erreichen, sie ermutigen aufmerksam hinzusehen und Unterstützung zu holen. Im Kinderschutz-ABC informieren wir, wo Betroffene Beratung und Unterstützung finden”, so Hans Leitner, Geschäftsführer der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Start, die das Bündnis Kinderschutz fachlich leitet und koordiniert.
Das Bündnis Kinderschutz MV begleitet alle Jugendämter in Mecklenburg-Vorpommern in einem umfangreichen Praxisbegleitsystem. Aus seiner Beratungsarbeit weiß Hans Leitner, wie wichtig es ist, Gefahren für das Wohl eines Kindes frühzeitig zu erkennen, Signale richtig zu deuten und die richtigen Ansprechpartner zu informieren, um rechtzeitig wirksame Hilfen und Schutz anbieten zu können. Wie auch in Mecklenburg-Vorpommern ist Kinderschutz deutschlandweit nach wie vor ein sehr aktuelles Thema. So wird im aktuellen UNICEF-Report auf deutschlandweit 183 Todesfälle von Kindern im Jahr 2010 und mehr als 11.000 Fällen sexueller Gewalt im Jahr 2009 verwiesen.
Weshalb es im ‘Osten’ Kopfnoten gab
Uns erreichte in den letzten Tagen eine Supportmail. Ich zitiere einfach mal weiträumig
Sehr geehrter Herr XXX,
wenn Sie denn Herr XXX persönlich sind.Ihr Vorgehen, Ihr sogenannter Kundensupport ist absolut lächerlich und unprofessionell,
auf einer anderen Plattform hätte ich vermutet dass man wenigstens versucht so zu tun als ob man da etwas Aufklärung hineinbringt,
vielleicht wirklich geschaut hätte woher die zusätzlichen Profilfotos hochgeladen wurden.
Nun, ich kann verstehen dass Sie das alles nicht können, nicht bezahlen können, und nicht wollen.Es hätte ja durchaus sein können dass jemand generell meinen Rechner gehijacked hätte! Hätte durchaus sein können, ich war manchmal bei Ihnen permanent eingelogged, und neulich schmierte mir die Kiste wirklich ab.
Aber glauben Sie das würde den Support auf anderen Seiten interessieren? Ich schätze ja!
Andere würden zur eigenen Datensicherheit aufrufen, wenn diese anderen Betreiber denn selbst ein Mindestmaß von Datensicherheit anbieten würden.
Auf guten Webseiten loggt man sich ein über https. Bei Ihnen nicht.Was soll’s.
Ihre Webseite richtet sich sowieso an eine Zielgruppe mit der ich doppelt und dreifach nicht klarkomme:
1) Mecklenburger
2) einfache
3) In-Leute.Fühlen Sie sich wenn Sie wollen gerne auch persönlich als Ossi kritisiert.
Ich komme aus dem Westen und werde sobald wie möglich dort wieder hingehen. Ich bin nur hier zwischenzeitlich in einer guten Firma gelandet und habe einen interessanten Job. Die Firma ist übrigens von genausoeinem überheblichen geführt wie ich einer bin: Einem Wessi.
ABer hier geht ein Streifen ab. Sie haben 60 Jahre nachzuholen. Das merkt man in den Rostocker Ghettos und Ihre Seite ist eine Sammlung von diesen.
Ich werde Ihre Seite bestimmt nicht nochmal besuchen.
Hochachtungsvoll
J.Lxxx
Dem können wir nur eines hinzufügen: Dieser Mensch hat offensichtlich 60 Jahre Benimmschule nachzuholen.
Marketing-Bullshit-Oxymoron
Aus einer Mail eines Kunden:
anbei das Preview der letzten Woche.
Sie sind ein Schatz
Ein Anruf bei unserem Support. Die Nutzerin hat einen kaputten Laptop, alle gespeicherten Zugangsdaten weg, kein Backup. Wir helfen ihr, sich zügig an ihre Zugangsdaten zu erinnern und geben Hinweise, wie das künftig zu vermeiden sei. Ihre Antwort:
Mensch, Sie sind ein Schatz, ein wahrer Engel.
So kann der Tag dann gerne weitergehen
Broadcast yourself: Mach deinen Brotkasten selbst – Die skurrile Welt der Werbeaussagen
Ein lohnenswerter Artikel von Bernd M. Samland, Geschäftsführer der Agentur Endmark und Lehrbeauftragter an der Universität Köln, über die schlechte Arbeit von Werbagenturen durch Verwendung von skurrilen Denglisch-Kapriolen:

