Wenn Neonazis nicht mitspielen dürfen

Samstag, 19. Juli 2008 von Stephan

Unsere Mitarbeiter löschen in aller Regelmäßigkeit Nutzerprofile, welche nicht nur gegen unsere Nutzungsbestimmungen sondern auch gegen geltendes Recht verstoßen.

Nicht selten sind auch Straftatbestände nach § 86a StGb dabei, sprich es handelt sich um Ewiggestrige, die ihren braunen Müll im Internet verbreiten möchten. Nicht selten erhalten unsere Mitarbeiter daraufhin Drohungen – so auch wieder heute, an diesem verregneten Samstagmorgen (Rechtschreibfehler wurden aus dem Original übernommen …) :

Sag mal merkst du totaler Vollhorst dich eigentlich noch ? Für dich hier mal nicht mehr wie der Imperator auf. Wundere dich nicht wenn hier einer der gelöschten mal dein system mitm Trojaner flach legt. Du bist so ein Feigling, wenn man dich zur rede stellt kriegst deine Zähne nicht auseinander aber im löschen und schreiben bist immer groß. Reiss dich langsam Keule und mach dir in Rostock nicht die falschen Feinde

Da bleibt uns dann wohl nur noch eins: Wieder jede einzelne Straftat zur Anzeige zu bringen, auch wenn es uns viel Zeit und Nerven kostet. Anders ist der Lernresistenz dieser Spezies offenbar nicht beizukommen.

Eine Antwort zu “Wenn Neonazis nicht mitspielen dürfen”

  1. Gringo sagt:

    Nicht jeder der mit Eurer Arbeitsweise und Löschwillkür nicht einverstanden ist muß ein “Neonazi” sein.So auch in diesem Fall.Der Verfasser der Nachricht an Quddel hat z.B. auf seiner Startseite ein großes “Kein Bock auf Nazis” Banner.Aber es macht sich natürlich immer besser mit irgendwelchen Aktionen gegen böse Neonazis zu prahlen um sich in das Licht der Öffentlichkeit zu drängen.

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