Fußballgroßereignisse wie die EURO 2008 gelten gemeinhin als Zeit sexueller Abstinenz. An den Männern jedoch liegt das nicht, denn die setzen offenbar andere Prioritäten als bislang angenommen. Eine Umfrage unter 828 männlichen Usern der Onlinecommunity mein-spion.eu hat ergeben, dass fast zwei Drittel (62,2%) von ihnen eher die Gelegenheit zur Zweisamkeit nutzen würden – und zwar „immer, wenn sie sich bietet“.
Knapp 19% der Befragten reagierten diplomatisch: Sie wollten ihre Entscheidung von der jeweiligen Situation abhängig machen. Nur 13% konnten sich dagegen der Aussage anschließen, das Spielfeld sei „spannender als jedes Bett“.
Damit zeigten sich die männlichen User deutlich unabhängiger von direkten medialen Einflüssen als die Frauen. Insgesamt 689 weibliche Community-Mitglieder hatten im Gegenzug die Frage beantwortet, ob für sie die Lieblingssendung im Fernsehen wichtiger sei als Sex.
Zwar antworteten immerhin gut 40% mit einem deutlichen „Nein“, noch mehr jedoch (knapp 42%) waren unentschlossen und wollten es von der konkreten Situation abhängig machen. Gleichzeitig war aber auch die Gruppe derer kleiner, die das Fernsehen kategorisch dem Liebesspiel mit dem Partner vorzogen. Nur 10,5% der Frauen gaben an, ihr Partner sei während der Lieblingsserie „abgemeldet“.

Die kompletten Umfrageergebnisse können unter den folgenden Links eingesehen werden:
http://www.mv-spion.de/community/umfrage104,0.html
(Männer)
http://www.mv-spion.de/community/umfrage103,0.html
(Frauen)

Die Auswirkungen von Fußi auf den Spion

Donnerstag, 26. Juni 2008 von Stephan

Gestern lief das Halbfinalspiel Deutschland – Türkei. Abgesehen davon, dass Deutschland den Einzug in das Finale geschafft hat, gab es heute morgen eine weitere Überraschung, die eigentlich keine ist: Wenn Fußi läuft, ist kein Mensch im Internet. Natürlich haben wir dazu auch Statistiken, ich hab das hier schonmal vorbereitet:

So schaut die Nutzung des Spions aus ohne beachtliches Fußi-Event:

Und so ist es, wenn Deutschland im Halbfinale gegen die Türkei spielt:

Man könnte FAST glauben, Deutschland sei eine fußballvernarrte Nation ;-)