Löbliches über T-Systems

Nachdem ich nun das eine oder andere Mal Kurioses über T-Systems berichtet habe, hatten wir heute das erste etwas erbauendere, wenn auch recht kurze Gespräch mit den Damen und Herren in Magenta. Den Umstand, dass wir komplett ‚Linux-verseucht‘ (Zitat T-Systems-Partner, er meinte das aber eher positiv 😉 ) seien, haben sie wahrgenommen und dementsprechend versucht, und hierfür passende Exchange-Alternativen anzubieten. Hierbei wurde vom Systemhaus-Partner Groupwise von Novell favorisiert, was ich gut verstehen kann. Eine weitere Alternative, die wir uns hier vorstellen könnten, wäre Lotus Notes von IBM. Beides hätte den Vorteil, komplett auf Linux laufen zu können und sich dadurch einfach in unsere bestehende Struktur einzugliedern. Zusätzlich wären viele Kompatibilitätsprobleme dank offener Schnittstellen kein Problem. Er wolle deshalb nun evaluieren, ob SAP nicht auch mit einer dieser Lösungen fehlerfrei zusammenarbeiten könne. Ich bin gespannt.

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Noch mehr Spaß mit T-Systems

Dass die Mitarbeiter von T-Systems bei uns einkehrten, habe ich ja bereits erwähnt. Dass dem ganzen eine Telefonodyssee voranging auch. Dass die Vertriebsmitarbeiter uns dann einen Exchange-Server unter Linux zusicherten auch. So weit so irre. Doch es wird besser: Die Vertriebsmitarbeiterin schrieb an dem Tag fleißig mit, um uns ein Angebot unterbreiten zu können. In den letzten Tagen kam dann ihre Mail. In dieser stand:

Sie möchten den Black Berry Dienst für 25 bis 50 Client  nutzen und sind auf der Suche nach einer Lösung für ihre LINUX Welt.

Woher die Dame diese Information bezieht, ist mir absolut schleierhaft. Ebenso schleierhaft ist mir, warum in der Mail kein einziges Wort von einem Exchange-Server fällt. Kurz zum Vergleich: BlackberryMS Exchange. Im Gespräch war niemals die Rede von 25 Blackberry-Nutzern sondern von 25 Exchange-Nutzern. Das fetzt schon alles ziemlich…

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Exchange unter Linux?

In der letzten Woche waren die Mitarbeiter von T-Systems bei uns im Haus, um uns über ihre Exchange-Lösungen zu informieren. Während des Gespräches wurde unsererseits klargemacht, dass wir eine Exchange-Lösung suchen, die ohne weiteres Zutun unsererseits läuft, da unsere Mitarbeiter Linux-Spezis sind und mit Windows recht wenig am Hut haben. Die Mitarbeiterin der T-Systems erwiderte daraufhin, dass es ja auch kein Problem sei, MS Exchange unter Linux zu betreiben. Hmm, entweder wissen das Internet und wir weniger als die Vertriebsmitarbeiter von T-Systems oder die Vertriebsmitarbeiterin hat noch nicht ganz verstanden, was genau wir benötigen. Wir sind in jedem Fall gespannt auf das Angebot, welches T-Systems uns hier unterbreiten möchte. Wir spekulieren hier alle auf eine virtualisierte Lösung – doch genau das bringt uns doch eben nicht weiter, haben wir dann ja eben wieder den Support-Aufwand für das virtualisierte Windows am Hals. Wir warten gespannt.

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T-Systems kommt

Das Unternehmen mit dem magentafarbenen T haben wir hier ja schon erwähnt. Irgendwann im Laufe dieser Odyssee habe ich offenbar meine Kontaktdaten hinterlassen, sodass die Telekom-Mitarbeiter T-Systems-Mitarbeiter zurückrufen konnten, um einen Gesprächstermin zu einer Angebotspräsentation zu vereinbaren. Morgen ist es dann soweit: Das große T ist zu Gast beim Spion. Ich bin gespannt, ob im persönlichen gespräch die Defizite des Telefon-Supports wettgemacht werden können. Ein Pluspunkt geht aber schon vorab an sie: sie sind die einzigen, die persönlich vorbeikommen, um Kundenberatung durchzuführen.

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Spaß mit T-Systems

Wie bereits gestern geschrieben, evaluieren wir derzeit gehostete Exchange-Lösungen. Unter anderem schlug Microsoft uns hierbei den Weltkonzern T-Systems vor. Gesagt getan: Anrufen und versuchen, sich dort beraten zu lassen. Die Nummer, welche sich auf der Produktseite findet ist erst einmal prinzipiell verkehrt. Man stellt mich weiter. Auch der Gesprächspartner, zu dem ich dann gestellt wurde, hat mit dem Produkt nichts zu tun, stellt mich aber zu einer Kollegin durch. Diese kennt das Produkt zwar nicht, gibt mir aber eine Nummer, unter welcher mir weitergeholfen werden solle.

Also dort angerufen: Hmm, nun will eine Tonband-Ansage meine (ja völlig selbstverständliche) Telekom-Kundennummer erfragen, ohne diese werde ich dann in den Privatkunden-Zyklus geschickt. Hier geht der Firlefanz dann weiter: Der Berater ist nicht zuständig für Unternehmen sondern stellt mich durch – das folgende Tonband möchte meine Telekom-Festnetznummer wissen. Auch hier wieder ohne, werde ich zu einer wahrscheinlich in Indien sitzenden Dame weitergeleitet, welche mehrfach versucht, das vorgeschlagene Produkt mit dem komplizierten Namen „BusinessMail Exchange“ zu verstehen, beim Rezitieren aber nicht über ein „Büschi Mei Exi“ hinauskommt und demzufolge keine Ahnung hat, was ich eigentlich möchte. Sie schlägt aber vor, da sie in dem Gesprächsbeginn den Wortfetzen ‚GmbH‘ heraushören konnte, einfach mal bei der GmbH-Betreuung der T-Systems anzurufen. Dies könne ich aber erst ab 16 Uhr machen, die Kollegen stellten gerade ihre Systeme um und seien derzeit deswegen nicht erreichbar.

Auf der Microsoft-Seite zum Thema Hosted Exchange finde ich einen wertvoller Hinweis:

Support: Wer schon einmal stundenlang am Telefon in der Warteschleife eines Webhosters hing, weil der E-Mail-Versand nicht funktioniert hat, weiß, wie wichtig ein guter Support ist. Achten Sie darauf, ob im Vertrag ein kostenloser Support enthalten ist oder jedes Telefongespräch zu teurem Minutenpreis abgerechnet wird. Eventuell können Sie auch die Verfügbarkeit der Hotline schon mal vorab testen und einfach mal anrufen.

Tut mir leid, liebe T-Systems – diesen Hinweis werde ich wohl zwangsläufig sehr ernst nehmen. Ein Unternehmen, das es nicht einmal schafft, das bereits gefundene Produkt zu verkaufen – wie wird dies erst im laufenden Betrieb bei evtl. auftretenden Fehlern reagieren? Ich möchte es lieber nicht herausbekommen.

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Gutes von Microsoft

Wir haben bereits viel über Microsoft gewettert. Doch langsam scheint der Riese ein wenig umzudenken und bewegt sich auf seine potentiellen Kunden zu. Wir suchen gerade nach einer hosted Exchange-Lösung und siehe da: Microsoft bietet auf seinen Seiten einen Berater zu dem Thema inklusive Preisvergleich mehrerer Anbieter an. Selten war ich von den Jungs aus Redmond begeistert, hiermit konnten sie aber sicher ein Stück wieder gutmachen.

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