Vom Finden guter Unternehmenssoftware – oder: wird das Unmögliche möglich?

Dass wir eine ganze Zeit lang die Produkte vieler Anbieter gegnenander verglichen haben, wurde hier schon öfter geschrieben ( 1; 2; 3). Noch nicht erwähnt wurden viele weitere Anbieter, deren Lösungen wir Schritt für Schritt unter die Lupe nahmen, um die für uns Richtige zu finden. Wir haben uns Salesforce angesehen, Netsuite getestet, ein Vertreter von Sage beehrte uns in unseren Räumen, wir haben Open Source-Lösungen (1; 2; 3) getestet und verglichen.

Die Kriterien waren klar: CRM, ERP, und Groupware waren die gewünschten Kernkompetenzen, die Möglichkeit nach mehr (Projektmanagement, Mitarbeiterverwaltung, Lagerverwaltung etc…) sollten möglich sein, waren aber nicht Pflicht. Nach langen Vergleichen landeten wir schlussendlich bei SAP. Das Unternehmen aus Walldorf war neben Sage das einzige, welches uns mit persönlicher Beratung beglückte, kann uns die meisten unserer Vorstellungen erfüllen, bietet ein deutschsprachies Nutzerinterface und bietet uns fast vollständige Plattformunabhängigkeit, sodass wir weiter unter MacOS und Linux werkeln können. In den nächsten Wochen und Monaten werden uns dann Projektleiter von SAP damit beglücken, die Software hier im Haus einzuführen. Bis zur endgültigen Nutzung der Software wird noch eine kleine Weile vergehen – wir werden aber sicher von Erfahrungen, Erfolgen und Rückschlägen berichten.

Gestern auf der Cebit haben wir die letzten Details mit den SAP-Mitarbeitern besprochen, bevor es dann zu einem wirklich schönen Heliflug über Hannover ging, den SAP uns sponsorte. So machen Messen Spaß 😉

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Unternehmenssoftware ohne Microsoft-Produkte? Wie bitte?

Dass wir zur Zeit Unternehmenssoftwares evaluieren, ist bereits bekannt ( 1 ; 2 ). Nun stellen sich uns weitere Herausforderungen zu dieser Thematik: Wir setzen in unserer gesamten IT-Landschaft auf Linux und MacOSX. Eine Anbindung oder gar Integration von komplexen Unternehmenslösungen in solche ‚alternativen‘ Betriebssysteme ist kaum vorgesehen bis unmöglich, auch wenn die meisten Anbieter von Softwareprodukten unsere Intention voll und ganz verstehen und nachempfinden können. Aber zumindest mit ’normalem‘ Materialeinsatz ist es scheinbar nicht vorgesehen, die Alternativen auch in ihr Produktportfolio einzubinden. Die Systemhäuser freuen sich natürlich über ausgefallene Konstellationen, versprechen sie ihnen doch saftige Umsätze. Für uns bedeutet es einfach extremen Aufwand beim Evaluieren und Eruieren der verbleibenden Möglichkeiten. Das Thema Unternehmenssoftware wird uns also sicher noch den einen oder anderen Tag beschäftigen…

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