Onlineshops: Preise und Rabatte optimal darstellen

Das Darstellen von Preisen und Rabatten in Onlineshops ist eine Religionsfrage. Neben vielen optischen Gestaltungsmöglichkeiten (Schriftfarbe, Schriftgröße, durchgestrichener Preis etc.) und der Anordnung des Preises in der Produkt-Detailseite oder auf der Übersichtsseite geht es vor allem häufig darum, den Rabatt optimal anzuzeigen, um den bestmöglichen Kaufreiz beim Kunden zu erzeugen. Eine besonders clevere Art hat der (inzwischen insolvente) Versender Neckermann ersonnen. Der Rabatt wird je nach Preis absolut (Ersparnis in Euro) oder relativ (prozentuale Ersparnis) angezeigt – bei niedrigpreisigen Produkten wird der hohe prozentuale Wert in den Fokus gerückt, bei hochpreisigen Produkten der hohe Rabatt in harten Euro. Hier die Beispiele:

Niedriger Verkaufspreis: Der Rabatt wird in hohen Prozentzahlen ausgedrückt, da 67% Rabatt deutlich attraktiver klingt als 10 Euro Rabatt.

Hoher Verkaufspreis: Der Rabatt wird in harten Euros angezeigt, da 529 EUR Ersparnis deutlich besser klingt als 60% Ersparnis.

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Abgebrochene Warenkörbe in Onlineshops – Ursachen und Lösungen

Die lokale Shopping-Maschine Milo hat Statistiken von Comscore und Entrepreneur.com ausgewertet und grafisch aufbereitet. Die dabei entstandene Infografik kann sich sehen lassen. Fakten am Rande: Die häufigsten Abbruchgründe sind lange oder nicht angegebene Lieferzeiten, zu hohe Versandkosten, oder schlichtweg, dass der potentielle Kunde erst einmal ohne konkrete Kaufabsicht stöbern wollte. Während sich die letzte Gruppe mit gutem CRM zurückholen lässt, sind bei den ersten beiden Punkten größere strategische Umbrüche notwendig, um zur verhofften Conversion Rate zu gelangen. Denn von der anderen Seite (der des Käufers) aus betrachtet, sind die Wünsche bis zum Bezahlen ziemlich eindeutig: Möglichst geringe Versandkosten – wenn nicht gar versandkostenfreie Lieferung – und konkret angegebene (möglichst kurze) Lieferzeiten sind auch 2012 immer noch die höchst bewerteten Kaufkriterien im Checkout-Prozess, nur knapp gefolgt von vielfältigen Zahlungsmöglichkeiten.

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Webshopoptimierung von Spion Media – es wirkt!

An dieser Stelle möchten wir einfach einmal die Statistik der eingegeangenen Bestellungen seit der Shop-Optimierung bei einem unserer Kunden präsentieren:


Die X-Achse zeit die Monate vom Februar bis August 2010, die y-Achse (Anzahl der monatlichen Bestellungen) lassen wir aus Konkurrenzschutzgründen bewusst weg, nur soviel sei verraten: das monatliche Wachstum der eingehenden Bestellungen ist beachtlich. Ist ja auch offensichtlich.

Was haben wir für diesen Kunden getan? Wir haben seinen Onlineshop auf eine komplett neue technische Grundlage (Magento) portiert, haben die komplette Seite massiv auf Usability und Nutzererlebnis optimiert, haben eine sehr ausgefeilte Suchmaschinenoptimierung betrieben (und betreiben sie kontinuierlich weiter), haben den Kunden im Onlinemarketing umfassend geschult und begleiten den Kunden auch weiterhin im Support. Der Kunde ist mit seiner Auftragsvergabe an uns sehr zufrieden – die Zahlen sprechen ja für sich. Wir gratulieren zu einem erfolgreichen erfolgreichen Start ins moderne Online-Geschäft und wünschen weiterhin ein hohes Wachstum.

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die Tücken des DRM

DRM („digital rights management“, gerne auch als „digital restrictions management“ übersetzt) ist der Versuch von Herstellern digitaler Güter, Einfluss darauf zu nehmen, wie ihre Konsumenten das Produkt nutzen. Neben (inzwischen) relativ harmlosen Varianten wie CSS (Kopierschutz auf DVDs) gibt es auch herftigere Formen wie das Sony-Rootkit. Soeben fiel mir aber ein Beispiel von DRM vor die Füße, das der ganzen Sache mal wieder echt die Krone aufsetzt.

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