Ohne Internetagentur zur eigenen Webseite?

Spion Media ist eine Internetagentur. Das bedeutet, dass wir im Auftrag Webseiten, Homepages oder Onlineshops erstellen (siehe Referenzen). Das Wort „erstellen“ meint dabei eine Kombination aus Konzeptionieren, Designen und Programmieren (in eben jener Reihenfolge). Zwei der wichtigsten Dinge, die wir in der Programmierung beherrschen, sind HTML5 und CSS3. Für Kunden, die gerne mal einen ersten Einblick in diese Programmiersprachen bekommen möchten, haben wir hier mal einen Podcast von Microsoft zusammengestellt, der die grundlegenden Möglichkeiten von HTML5 und CSS3 für absolute beleuchtet. Film ab:

Na? Blut geleckt? Dann geht es hier weiter: http://channel9.msdn.com/Series/HTML5-CSS3-Fundamentals-Development-for-Absolute-Beginners – viel Spaß!

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Spaß mit T-Systems

Wie bereits gestern geschrieben, evaluieren wir derzeit gehostete Exchange-Lösungen. Unter anderem schlug Microsoft uns hierbei den Weltkonzern T-Systems vor. Gesagt getan: Anrufen und versuchen, sich dort beraten zu lassen. Die Nummer, welche sich auf der Produktseite findet ist erst einmal prinzipiell verkehrt. Man stellt mich weiter. Auch der Gesprächspartner, zu dem ich dann gestellt wurde, hat mit dem Produkt nichts zu tun, stellt mich aber zu einer Kollegin durch. Diese kennt das Produkt zwar nicht, gibt mir aber eine Nummer, unter welcher mir weitergeholfen werden solle.

Also dort angerufen: Hmm, nun will eine Tonband-Ansage meine (ja völlig selbstverständliche) Telekom-Kundennummer erfragen, ohne diese werde ich dann in den Privatkunden-Zyklus geschickt. Hier geht der Firlefanz dann weiter: Der Berater ist nicht zuständig für Unternehmen sondern stellt mich durch – das folgende Tonband möchte meine Telekom-Festnetznummer wissen. Auch hier wieder ohne, werde ich zu einer wahrscheinlich in Indien sitzenden Dame weitergeleitet, welche mehrfach versucht, das vorgeschlagene Produkt mit dem komplizierten Namen „BusinessMail Exchange“ zu verstehen, beim Rezitieren aber nicht über ein „Büschi Mei Exi“ hinauskommt und demzufolge keine Ahnung hat, was ich eigentlich möchte. Sie schlägt aber vor, da sie in dem Gesprächsbeginn den Wortfetzen ‚GmbH‘ heraushören konnte, einfach mal bei der GmbH-Betreuung der T-Systems anzurufen. Dies könne ich aber erst ab 16 Uhr machen, die Kollegen stellten gerade ihre Systeme um und seien derzeit deswegen nicht erreichbar.

Auf der Microsoft-Seite zum Thema Hosted Exchange finde ich einen wertvoller Hinweis:

Support: Wer schon einmal stundenlang am Telefon in der Warteschleife eines Webhosters hing, weil der E-Mail-Versand nicht funktioniert hat, weiß, wie wichtig ein guter Support ist. Achten Sie darauf, ob im Vertrag ein kostenloser Support enthalten ist oder jedes Telefongespräch zu teurem Minutenpreis abgerechnet wird. Eventuell können Sie auch die Verfügbarkeit der Hotline schon mal vorab testen und einfach mal anrufen.

Tut mir leid, liebe T-Systems – diesen Hinweis werde ich wohl zwangsläufig sehr ernst nehmen. Ein Unternehmen, das es nicht einmal schafft, das bereits gefundene Produkt zu verkaufen – wie wird dies erst im laufenden Betrieb bei evtl. auftretenden Fehlern reagieren? Ich möchte es lieber nicht herausbekommen.

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Gutes von Microsoft

Wir haben bereits viel über Microsoft gewettert. Doch langsam scheint der Riese ein wenig umzudenken und bewegt sich auf seine potentiellen Kunden zu. Wir suchen gerade nach einer hosted Exchange-Lösung und siehe da: Microsoft bietet auf seinen Seiten einen Berater zu dem Thema inklusive Preisvergleich mehrerer Anbieter an. Selten war ich von den Jungs aus Redmond begeistert, hiermit konnten sie aber sicher ein Stück wieder gutmachen.

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Und immer wieder IE6…

Es ist mal wieder soweit: Unsere Techniker wenden heute schon mehrere Stunden auf, um einen winzigen Teil der Seite an dieses Miststück von IE6 anzupassen. In jedem anderen Browser wird es normal angezeigt, nur in diesem Stück Software nicht. An dieser Stelle ein Dankeschön nach Redmond – ohne euch wäre das Leben in einer Webklitsche nur halb so aufregend…

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Unternehmenssoftware ohne Microsoft-Produkte? Wie bitte?

Dass wir zur Zeit Unternehmenssoftwares evaluieren, ist bereits bekannt ( 1 ; 2 ). Nun stellen sich uns weitere Herausforderungen zu dieser Thematik: Wir setzen in unserer gesamten IT-Landschaft auf Linux und MacOSX. Eine Anbindung oder gar Integration von komplexen Unternehmenslösungen in solche ‚alternativen‘ Betriebssysteme ist kaum vorgesehen bis unmöglich, auch wenn die meisten Anbieter von Softwareprodukten unsere Intention voll und ganz verstehen und nachempfinden können. Aber zumindest mit ’normalem‘ Materialeinsatz ist es scheinbar nicht vorgesehen, die Alternativen auch in ihr Produktportfolio einzubinden. Die Systemhäuser freuen sich natürlich über ausgefallene Konstellationen, versprechen sie ihnen doch saftige Umsätze. Für uns bedeutet es einfach extremen Aufwand beim Evaluieren und Eruieren der verbleibenden Möglichkeiten. Das Thema Unternehmenssoftware wird uns also sicher noch den einen oder anderen Tag beschäftigen…

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Arbeiten mit Microsoft? Kaum möglich…

Wir haben heute eine kurze Anfrage zur Verwendung des IE7-Logos an Microsoft gestellt. Wir wollten damit die restlichen 30% unserer Nutzer vom Upgrade überzeugen. Nach einem kurzen und freundlichen Telefonat kam die Bitte, den Wunsch einfach noch einmal kurz schriftlich an die Presseabteilung von Microsoft zu senden, welchem wir natürlich gerne nachkamen. Die Ernüchterung kam dann bei der Antwort:

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 06.02.2008 und Ihr damit verbundenes Interesse an Microsoft. Sie würden gerne ein Microsoft-Logo für Ihre Mitteilung verwenden. Wir haben zu diesem Thema nachgefragt und würden Ihnen gerne Folgendes weiterleiten und nachfolgend einen Link zusenden, der Sie zu unseren Urheberrechtsrichtlinien von Microsoft führt:

Urheberrecht (Copyright)
http://www.microsoft.com/germany/unternehmen/informationen/rechtlichehinweise/urheberrecht.mspx

Über die nachfolgenden Links erhalten Sie detaillierte Informationen zur korrekten Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material aus Microsoft-Produkten, an denen die Microsoft Corp. das Copyright innehat, wie z.B. Bilder und Software. Wir bitten Sie diese sorgfältig durchzulesen. Wenn Ihre Nutzung im Rahmen dieser Richtlinien erfolgt, wird eine weitere schriftliche Genehmigung weder notwendig sein noch ausgestellt werden. Falls Sie bei der Auslegung dieser Richtlinien Hilfe benötigen, holen Sie bitte den Rat eines in Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwaltes ein.

Logos
Die Nutzung von Microsoft-Logos ist grundsätzlich nicht gestattet. Nur die Logos, die wir im Rahmen unserer offiziellen Logo-Lizenzprogramme anbieten, stehen zur Lizenzierung zur Verfügung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn das vorliegende Material Sie bei Ihrer Arbeit unterstützt. Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.

Rund um die Uhr finden Sie News, Informationen und Materialien zu Microsoft und Microsoft-Produkten auf unseren neu gestalteten Microsoft Presseservice-Seiten unter http://www.microsoft.de/presse.

Mit freundlichen Grüßen

Wozu habe ich mir eigentlich die Mühe gemacht, dort anzurufen? Weswegen habe ich ein explizites Anliegen in einer Mail geschildert? Um mit einer nichtssagenden Standardantwort abgefertigt zu werden? Na gut, dann machen wir eben nur für Mozilla Firefox Werbung – eigntlich wollten wir Werbung für beide großen Browser machen.

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Betriebssysteme und Browser – eine aktuelle Statistik

Um Betriebssysteme und Browser wird oft mit religiösem Eifer diskutiert. Grund genug für uns, an dieser Stelle einmal die Statistiken des Spion-Netzwerks zu veröffentlichen. In den letzten 30 Tagen besuchten knapp 2,6 Mio Besucher den Spion. Diese erzeugten knapp 90 Mio Seitenaufrufe und blieben pro Besuch ca. 24 Min. auf den Seiten. Ein Seitenaufruf dauert im Schnitt also ca. 1 Minute. Diese extreme Reichweite repräsentiert zwar nicht den gesamten deutschen Onlinemarkt, lässt aber sicher schon den einen oder anderen Rüchkschluss auf generelle Entwicklungen zu.

Nun zu den Zahlen: MS Windows liegt im Betriebssystemstreit unangefochten auf Platz 1. 98,4 % der Nutzer surfen mit Betriebssystemen aus Redmond. Den Löwenteil davon holt immer noch Windows XP mit fast 80 %. Das aktuellere Vista kommt immerhin schon auf 15 % der Windowsnutzer. Weit davon ab sind MacOSX (0,65%) und Linux (0,44%). Spannend hingegen, dass im Januar erstmalig iPhones (0,04%), Playstations (0,02%) und sogar iPods (0,01%) in den Statistiken auftauchen.

Der Browsermarkt zeigt sich deutlich differenzierter: Microsofts Internet Explorer kommt hier nur noch auf 58,2 %. Mozillas Alternative Firefox macht weiterhin Boden gut und erreicht mittlerweile 37,8 %. Opera belegt Platz 3 mit knapp 2,9 %. Erwähnenswert unter den Nachfolgenden ist hier nur noch Apples Safari mit knapp 0,5 %, der Rest verläuft im 0,0… Prozentbereich. Die wirklich spannende Nachricht haben wir uns hier bis zum Schluss aufgehoben: Der Internet Explorer 7 hat in diesem Jahr erstmals mehr Prozentpunkte holen können als der Vorgänger IE6. 55% der IE-Nutzer haben bereits das Upgrade auf IE7 vollzogen, im Vormonat waren es gerade einmal knapp über 40%. Das freut unsere Technikabteilung sehr, sparen sich die Jungs dort doch hoffentlich bald viel Arbeit zur Anpassung an den Oldie IE6.

P.S.: Veraltete Software wie z.B. IE5.5, 5.0 und auch noch Versionsnummern darunter finden sich noch immer in den Statistiken. Es bleibt zu hoffen, dass diese Nutzer irgendwann auch den Schritt in die Moderne wagen – wirklich Spaß kann man mit diesen steinzeitlichen Softwareprodukten auf aktuellen Webtechnologien wie dem Spion doch eigentlich gar nicht haben.

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