Offline vs. Online? Wie der Handel gegen die Onlineshops kämpft

Heute ist mir etwas Spannendes begegnet: Ein lokaler Händler hat den Kampf gegen die großen Onlineshops aufgenommen. Auf seiner Facebook-Seite  beschwört der Freiraum seine Fans, künftig doch bitte mehr Offline zu kaufen:

Offlinehandel kämpft gegen eCommerce

Rostocker Offlinehändler kämpft gegen eCommerce und Onlineshops

Dass dafür ein Online-Kanal genutzt wird, ist nicht die einzige Ironie in der Geschichte. Angeprangert werden Retourquoten von 70%, z.B. bei Zalando, und die damit verbundenen ökologischen Folgen. Ob es besser ist, wenn jeder Schuhkäufer einzeln mit dem Auto in die City fährt, um dort zu shoppen, bleibt bei der Betrachtung erst einmal offen. Auch die Nachbarschaftspflege ist ein Punkt, der angesprochen wird, damit verbunden natürlich der Erhalt urbaner Infrastruktur und Arbeitsplätze.

Offlinehandel prangert Retourquoten bei Zalando an

Rostocker Offlinehändler prangert Retourquoten beim Zalando Onlineshop an

Natürlich sind all diese Argumente gut und nachvollziehbar, erst recht aus der Perspektive eines Offline-Einzelhändlers. Doch erinnert das Trommeln stark an den Buchhandel, der vor knapp 10 Jahren begann, Amazon zum Bezelbub zu erklären, den es auszutreiben gelte. Das Resultat: Amazon ist heute weltweit Buchhändler Nr. 1 und verkauft in vielen Ländern der Erde inzwischen deutlich mehr eBooks als gedruckte Exemplare. Doch nicht nur Klamotten, Schuhe und Bücher werden inzwischen flächendeckend online gekauft – jeder sechste Euro wird in Deutschland inzwischen online umgesetzt, mehr als 20 Milliarden Euro fehlen dem stationären Einzelhandel inzwischen pro Jahr, die Wachstumsraten sind satt zweistellig und ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Stattdessen hat sich das Bild urbaner Ballungsräume inzwischen stark gewandelt: Kleine Buchläden sind z.B. in Rostock bis auf wenige Ausnahmen vollständig verschwunden, die Einkaufsmeilen werden inzwischen komplett von Franchisern besetzt. Einzelunternehmen? Eine Rarität. Und eins ist bereits jetzt klar: Die digitale Revolution ist der schnellste Wandel in der Geschichte der Menschheit. Niemals sind in so kurzer Zeit so massive gesellschaftliche und ökonomische Umbrüche vollführt worden. Bis zur flächendeckenden Mobilität der Menschen vergingen von der Erfindung der Dampflok bis zum Auto für jedermann Jahrhunderte. Zur vollständigen, globalen, digitalen Vernetzung, vom ersten PC bis zum Smartphone in unser aller Hosentaschen hat es nur wenige Jahre gebraucht. Dem lokalen Handel bleibt in Zeiten des radikalen Wandels nur wenig Spielraum für Fehler.

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Ohne Internetagentur zur eigenen Webseite?

Spion Media ist eine Internetagentur. Das bedeutet, dass wir im Auftrag Webseiten, Homepages oder Onlineshops erstellen (siehe Referenzen). Das Wort „erstellen“ meint dabei eine Kombination aus Konzeptionieren, Designen und Programmieren (in eben jener Reihenfolge). Zwei der wichtigsten Dinge, die wir in der Programmierung beherrschen, sind HTML5 und CSS3. Für Kunden, die gerne mal einen ersten Einblick in diese Programmiersprachen bekommen möchten, haben wir hier mal einen Podcast von Microsoft zusammengestellt, der die grundlegenden Möglichkeiten von HTML5 und CSS3 für absolute beleuchtet. Film ab:

Na? Blut geleckt? Dann geht es hier weiter: http://channel9.msdn.com/Series/HTML5-CSS3-Fundamentals-Development-for-Absolute-Beginners – viel Spaß!

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Onlineshops für mobile Geräte: Lange Ladezeiten sind Conversionrate Killer Nr 1

Lange Ladezeiten sind schon am Schreibtisch-Rechner ein großes Ärgernis. Noch ärgerlicher sind sie jedoch, wenn man unterwegs mit seinem Smartphone schnell etwas kaufen möchte, z.B. ein limitiertes Sonderangebot. Wer im EDGE-Netz schon einmal einen bildlastigen Onlineshop öffnen musste, weiß, worum es geht. Diese Erfahrung bestätigt nun eine Umfrage unter 5000 US-Amerikanern, durchgeführt von Keynote Systems Inc.

Aus der Studie geht hervor, dass der Großteil der Nutzer von Smartphones oder Tablets beim Surfen in Onlineshops Ladezeiten von 4 Sekunden und weniger erwarten, wohingegen der Durchschnitt der in der Studie untersuchten Shops knapp 8 Sekunden Ladezeit benötigt. Dauert der Ladevorgang zu lange, wird der Kauf schlichtweg abgebrochen, die Conversion Rate sinkt. Mit etwas Pech kauft der ehemalige Kunde dann auch noch beim Mitbewerber – Google Produktsuchen machen es schnell und einfach möglich.

Was schafft Abhilfe bei langen Ladezeiten?

Abhilfe schafft z.B. effizientes Caching auf dem Server mittels Memcache oder Varnish. Auch das Komprimieren der Seite mittels GZIP verspricht eine schnelle Lösung. Etwas aufwendiger wird es schon, wenn die Seite generell auf schnelle Ladezeiten optimiert wird (Bildkompression, CSS-Sprites, Javascript- & CSS-Komprimierung sind hier z.B. effiziente Beschleuniger). Natürlich ist die Königsklasse die komplett mobile Shopvariante. Hier wird ein gesondertes Template für Smartphone-Nutzer erstellt und zusätzlich alle technischen Register (s.o.) zur Geschwindigkeitsoptimierung gezogen. Bei Fragen zu Onlineshops für mobile Geräte können Sie uns gerne auch kontaktieren – wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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Onlineshops: Preise und Rabatte optimal darstellen

Das Darstellen von Preisen und Rabatten in Onlineshops ist eine Religionsfrage. Neben vielen optischen Gestaltungsmöglichkeiten (Schriftfarbe, Schriftgröße, durchgestrichener Preis etc.) und der Anordnung des Preises in der Produkt-Detailseite oder auf der Übersichtsseite geht es vor allem häufig darum, den Rabatt optimal anzuzeigen, um den bestmöglichen Kaufreiz beim Kunden zu erzeugen. Eine besonders clevere Art hat der (inzwischen insolvente) Versender Neckermann ersonnen. Der Rabatt wird je nach Preis absolut (Ersparnis in Euro) oder relativ (prozentuale Ersparnis) angezeigt – bei niedrigpreisigen Produkten wird der hohe prozentuale Wert in den Fokus gerückt, bei hochpreisigen Produkten der hohe Rabatt in harten Euro. Hier die Beispiele:

Niedriger Verkaufspreis: Der Rabatt wird in hohen Prozentzahlen ausgedrückt, da 67% Rabatt deutlich attraktiver klingt als 10 Euro Rabatt.

Hoher Verkaufspreis: Der Rabatt wird in harten Euros angezeigt, da 529 EUR Ersparnis deutlich besser klingt als 60% Ersparnis.

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Abgebrochene Warenkörbe in Onlineshops – Ursachen und Lösungen

Die lokale Shopping-Maschine Milo hat Statistiken von Comscore und Entrepreneur.com ausgewertet und grafisch aufbereitet. Die dabei entstandene Infografik kann sich sehen lassen. Fakten am Rande: Die häufigsten Abbruchgründe sind lange oder nicht angegebene Lieferzeiten, zu hohe Versandkosten, oder schlichtweg, dass der potentielle Kunde erst einmal ohne konkrete Kaufabsicht stöbern wollte. Während sich die letzte Gruppe mit gutem CRM zurückholen lässt, sind bei den ersten beiden Punkten größere strategische Umbrüche notwendig, um zur verhofften Conversion Rate zu gelangen. Denn von der anderen Seite (der des Käufers) aus betrachtet, sind die Wünsche bis zum Bezahlen ziemlich eindeutig: Möglichst geringe Versandkosten – wenn nicht gar versandkostenfreie Lieferung – und konkret angegebene (möglichst kurze) Lieferzeiten sind auch 2012 immer noch die höchst bewerteten Kaufkriterien im Checkout-Prozess, nur knapp gefolgt von vielfältigen Zahlungsmöglichkeiten.

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Sportives Webdesign für Supremesurf Onlineshop

Bei Supremesurf findet man fast alles, was ein Surfer- oder Skater-Herz höher schlagen lässt. Im realen Leben gibt es den kultigen Laden schon lange. Unsere Aufgabe war es, für den bestehenden Surfshop in Rostock einen Onlineshop mit modernem Webdesign und sportlicher Aussage zu entwickeln.

Das Design der Starteseite des Supremesurf Onlineshops

Das Megamenü der Webseite

Die Suchmaske mit Filteroptionen für die Produktsuche

Im Webdesign des Surpemesurf Onlineshops wurden die Markenfarben Rot und Blau wieder aufgenommen und mit Weiß sowie Sandtönen kombiniert. Schaltflächen und Designelemente wurden mit ihrem geometrischen Charakter individuell auf das schon vorhandene Logo abstimmt, um ein harmonisch wirkendes Layout zu erhalten. Um einen schnellen Überblick über das umfangreiche Sortiment des Shops zu erlangen erhielt jeder Menüpunkt einen ausklappbaren Bereich sowie ein eigenes Icon. In diesem ausklappbaren Bereich befinden sich alle Produkte und Unterpunkte der jeweiligen Kategorie. Im Blurb, dem großen Bildbereich auf der Startseite, haben die Shopbetreiber Platz erhalten um auf Aktionen und Veranstaltungen hinzuweisen.

Das Vertrauen des Kundens beeinflusst maßgeblich die Kaufentscheidung. Deshalb findet man auf jeder Seite den Bereich „Zahlung, Versand, Sicherheit, Newsletter“. Klickt man auf eine Kateborie oder einen Menüpunkt gelangt man zur Suchmaske und Produktauflistung. Für jede Kategorie existieren Lifestylefotos, die die Lust zum kaufen steigern. In der Suchmaske links können Kunden beliebig filtern und auswählen und so Produkte angezeigt bekommen, die ihren Wünschen entsprechen. Für Persönlichkeit sorgen die Social-Media-Elemente wie der Link der Fanseite auf Facebook oder auf Twitter sowie die Adress- und Kontaktdaten im Fußbereich der Webseite.

Wir danken dem Team von Supremesurf für das in uns gesetzte Vertrauen.

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Webshopoptimierung von Spion Media – es wirkt!

An dieser Stelle möchten wir einfach einmal die Statistik der eingegeangenen Bestellungen seit der Shop-Optimierung bei einem unserer Kunden präsentieren:


Die X-Achse zeit die Monate vom Februar bis August 2010, die y-Achse (Anzahl der monatlichen Bestellungen) lassen wir aus Konkurrenzschutzgründen bewusst weg, nur soviel sei verraten: das monatliche Wachstum der eingehenden Bestellungen ist beachtlich. Ist ja auch offensichtlich.

Was haben wir für diesen Kunden getan? Wir haben seinen Onlineshop auf eine komplett neue technische Grundlage (Magento) portiert, haben die komplette Seite massiv auf Usability und Nutzererlebnis optimiert, haben eine sehr ausgefeilte Suchmaschinenoptimierung betrieben (und betreiben sie kontinuierlich weiter), haben den Kunden im Onlinemarketing umfassend geschult und begleiten den Kunden auch weiterhin im Support. Der Kunde ist mit seiner Auftragsvergabe an uns sehr zufrieden – die Zahlen sprechen ja für sich. Wir gratulieren zu einem erfolgreichen erfolgreichen Start ins moderne Online-Geschäft und wünschen weiterhin ein hohes Wachstum.

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Von 0 auf Platz 4 in 11 Stunden: Onlineshop-SEO

Wir haben für unseren Kunden Supremesurf einen kompletten Onlineshop inklusive Blog aufgesetzt (siehe Referenzen). Natürlich sind in die Implementierung auch unsere mehrjährigen Erfahrungen im Bereich SEO eines Onlineshops mit eingeflossen. Der Kunde trat dann gestern zu einem kleinen Test an und veröffentlichte auf seiner Seite einen Artikel über ein neues Produkt. Das Resultat: Innerhalb eines halben Tages schaffte es der Artikel auf Platz 4 bei Google – bei der Suche nach dem Produkt (!!). Zum Beweis der Screenshot:

Sie haben Interesse an der Suchmaschinenoptimierung Ihres Shops? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir beraten Sie gerne.

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