Erfolgreiches Webdesign: 2. Das Grafikdesign

Das optische Erscheinungsbild entscheidet oft unterbewusst über Kauf oder Nicht-Kauf eines Produktes. Ähnlich ist es bei Webseiten. Das Webdesign ist der sichtbare Teil Ihrer Webseite. Als gutes Webdesign bezeichnet man ein professionelles Layout nach Ihren Wünschen und den Vorstellungen Ihrer Zielgruppe. Denn erst wenn diese beiden Gruppen gleichermaßen zufriedengestellt sind, kann Webdesign funktionieren. Professionelles Webdesign besteht aus den Elementen Corporate Design, Navigationskonzept, Benutzerfreundlichkeit und dem sog. User-Experience.

Webdesign und Grafikdesign aus Rostock

Im Grafikdesign werden die Formensprache und die Farbgebung Ihres Webdesigns festgelegt. Mit Ihnen lassen sich beim Betrachter Emotionen wecken.

Der Begriff Corporate Design bzw. Unternehmens-Erscheinungsbild bezeichnet einen Teilbereich der Unternehmens-Identität (corporate identity) und beinhaltet das gesamte, einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dazu gehören die Gestaltung der Kommunikationsmittel (Firmenschriftzug oder Firmensignet) aber auch Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen, Internetauftritte sowie die Produktgestaltung. Konsequent eingesetzt dient es dem geschlossenen Auftreten in der Öffentlichkeit sowie dem schnellstmöglichen Erreichen eines hohen Bekanntheitsgrades durch den Wiedererkennungswert.
Das Navigationskonzept ist das Verkehrsnetz Ihrer Webseite. Ist es durchdacht und möglichst logisch aufgebaut, kommen potentielle Kunden schnell und einfach zu ihren Zielen und können bei Ihnen Waren kaufen. Ist es kompliziert und verwirrend, brechen potentielle Kunden ab und kaufen beim Wettbewerb. Doch nicht nur das Navigationskonzept trägt zur Nutzerfreundlichkeit bei – es sind auch weitere Faktoren wie kontrastreiche Darstellung, eindeutige Wortwahl und klare Bildsprache. Stellen Sie Ihren Kunden absolut in den Mittelpunkt. Wenn er sich wohlfühlt, funktioniert Ihr Geschäft. Entwerfen Sie Navigationskonzepte, die einfach und ohne große Strukturen funktionieren. Wenn Sie nicht weiterkommen, fragen Sie eine Webdesignagentur oder lassen Sie sich beraten.

Webdesign und Navigationskonzepte von Experten aus Rostock

Das Navigationskonzept und das Layout werden mit einem sog. Wireframe erstellt – darin lassen sich Inhaltsbereiche einfach und schnell skizzieren

User Experience ist ein bisschen wie Magie. Es sind die kleinen Zutaten, die bei Ihren Kunden plötzlich dafür sorgen, dass sie gerne bei Ihnen kaufen. Doch verlassen Sie sich nicht auf Magie, hinterfragen Sie kontinuierlich Ihre Nutzerstatistiken und Suchen Sie nach den besten Möglichkeiten, Ihre Internetnutzer glücklich zu machen. In einer Diplomarbeit an der Uni Rostock konnten wir z.B. herausfinden, dass das Einbinden einer kleinen vertrauenserweckenden Grafik in einem Onlineshop die Kaufquote der Besucher um über 18% steigerte. Probieren Sie solche und ähnliche Maßnahmen und schrecken Sie nicht davor zurück, Ihre Webseite kontinuierlich zu optimieren. Natürlich stehen Ihnen erfahrene Webagenturen für diese Schritte sicher auch gerne zur Seite.

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Top-Android-App: Öffi – ÖPNV-Auskunft

Wenn man ein gutes Beispiel für die Nützlichkeit eines Smartphones und seiner Apps – hier: speziell kostenlos für Android-Telefone – sucht, kann es kaum ein besseres Beispiel geben, als Öffi – das Auskunftssystem für den öffentlichen Personennahverkehr.

Öffi

In Sachen Usability bleiben bei der App von Andreas Schildbach keine Wünsche offen!

Auskunftssystem

Auskunftssystem „Öffi“ – Abfahrtszeiten, Richtungsangaben, Zustiegsalternativen etc.

Das Erste von drei Tools dieser App ist das beste Beispiel für Bedienungsfreundlichkeit: Nach dem Starten der Anwendung, werden dem Nutzer sofort die Abfahrtszeiten zu sämtlichen Haltestellen der direkten Umgebung angezeigt. Zu jeder entsprechenden Haltestelle wird dem Reisenden die Entfernung sowie die Richtung dargeboten, so dass ein Verpassen der Anschlüsse quasi ausgeschlossen ist. Das Ganze ist dann auch noch grafisch ansprechend aufbereitet… Respekt! Natürlich ist für diesen Service eine Internetanbindung erforderlich und GPS ratsam, aber darüber hinaus ist keinerlei Nutzerinteraktion von Nöten!

Ein weiteres Tool dieser App, welche mittels Menu aus jedem der verschiedenen Bereiche aufzurufen ist, stellt die Bereitstellung einer Vielzahl von Netzplänen dar. In diesem Zusammenhang ist die bemerkenswerte Abdeckung von Netzanbietern bzw. Verbänden verschiedenster Länder, Regionen und Städten zu nennen.

Netzplan+Routenplaner

Netzplan für Rostock und Routen- / Verbindungsplaner

Und abschließend bietet Öffi die Möglichkeit eine beliebige Strecke zwischen verschiedenen Städten zu planen. Auch hierbei bleibt der Benutzer von überflüssigen Abfragen verschont. Die Angabe des Start- und Zielortes reicht aus. Anschließend kann man elegant mit einem Fingerwisch in einer Zeitleiste navigieren und die passende Verbindung auswählen. Wow!

Selbst als überzeugter Autofahrer bekommt man Lust eine Tour mit dem ÖPNV zu planen.

Hier die Links:

 

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Webdesign optimieren: Wie man die Verweildauer auf einer Webseite steigert

Ein häufiges Problem unserer Kunden ist eine extrem geringe Verweildauer auf der Webseite. Daraus lassen sich natürlich vielfältige Schlüsse ziehen: Es sind offensichtlich uninteressante Inhalte, die die Nutzer dazu bringen, das Betrachten zu beenden – oder die Inhalte sind unlogisch angeordnet, sodass der besucher verwirrt ist – oder die Inhalte bestehen größtenteils aus „Textwüste“, sodass der Besucher entnervt aufgibt – oder die Navigation der Webseite ist so verworren, dass der Besucher gar nicht erst das findet, was er eigentlich gesucht hatte. Oder oder oder.

Vor einigen Wochen haben wir unsere eigene Unternehmenswebseite generalüberholt. Das ist das Resultat:

Webseite optimieren: Höhere Verweildauer

Webseite optimieren: Höhere Verweildauer durch priorisierte Inhalte und Orientierung an Nutzerbedürfnissen

WOW, eine Steigerung der Verweildauer um über 600%! Von einem Monat auf den anderen. Wie haben wir das gemacht?

Zuerst haben wir uns unsere alte Webseite angeschaut und hinterfragt, was unsere Kunden und Besucher eigentlich von uns erwarten und was sie sehen wollen, wenn sie zu uns kommen. Und wir stellten fest: Hey, das ist ja etwas völlig anderes als das, was wir ihnen da präsentieren. Wir haben unsere Nutzer mit Marketing-Blabla und uneindeutigen Grafiken empfangen. Haben von ihnen Kenntnisse von technischen Begriffen abverlangt und sie mit Buzzwords konfrontiert. Dazu hatten wir ein Navigationsmenü, was verwirrender kaum hätte sein können. Man könnte auch sagen, beim Klempner tropfte der Wasserhahn 😉

Dann haben wir uns an die Arbeit gemacht und geschaut, wie wir die Inhalte, die unsere Kunden von uns erwarten, bestmöglich anordnen und gestalten können. Also die Kontaktdaten (Telefonnummer) ganz nach oben geholt, das Menü aufgeräumt und darunter gelegt, gefolgt von unseren großflächig präsentierten Referenzen, die mit Details hinterlegt sind. Man sieht also auf den ersten Blick, was wir bisher Schönes gemacht haben und wie man uns erreicht, wenn man so etwas auch haben möchte. Direkt darunter dann unsere Leistungen, also was genau wir für unsere Kunden tun können und was sie von uns erwarten können. Im unteren Teil der Seite stellen wir dann für unsere Kunden weniger wichtige Sachen vor wie unsere Unternehmensphilosophie, die Mitarbeiter und die aktuellsten Inhalte aus unserem Blog. Abgeschlossen wird die Seite dann mit dem Footer, in dem der Kunde mit uns Kontakt aufnehmen kann, wenn er bis ganz nach unten gescrollt hat. Natürlich bleibt das Menü und die Kontaktdaten die komplette Zeit sichtbar, auch wenn man nach unten scrollt.

Wir haben also die Inhalte vom wichtigsten zum unwichtigsten von oben nach unten priorisiert und die wichtigen großflächig grafisch dargestellt und mit weiterführenden Infos hinterlegt. Klicken müssen unsere Besucher dabei nur minimal, wir haben alle Klickpfade auf das absolut notwendigste reduziert. Man kann sich also kaum ‚verlaufen‘ und findet immer sofort, was man sucht. Das führt dann dazu, dass unsere Besucher statt knapp 30 Sekunden satte 4 Minuten schauen, was wir so anbieten. Man kann also davon ausgehen, dass das Interesse an den Inhalten unserer Webseite deutlich gestiegen ist. Und so schaut das neue Webdesign komplett aus:

Optimierte Webseite mit höherer Verweildauer

Die optimierte Variante unserer Webseite mit 600% höherer Verweildauer

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Ist SEO Schmarotzertum? Eine Replik an Fefe

In Fefes Blog vertritt einer der bekanntesten deutschen Nerd-Blogger die Ansicht, das Erkennbarmachen von Inhalten bereits in der URL, also das Übernehmen des Artikeltitels in den Link zum Artikel (neudeutsch „speaking URLs“), sei Schmarotzertum, weil es Linksetzern zusätzliche Speicherkosten aufzwingt und SEO sei generell boykottierenswert.

Hierzu ein sehr kurzes Statement von unserer Seite: Bullshit, lieber Fefe.

Um den Mechanismus von SEO zu verstehen, muss man zuerst einmal hinterfragen, WARUM es eigentlich SEO ist, wenn URLs bereits Schlagworte der Artikel beinhalten. Dazu muss man die Funktionsweise von Suchmaschinen hinterfragen und verstehen. Suchmaschinen wie Google oder Bing arbeiten nach pseudosemantischen Textanalyse-Algorithmen. Diese gleichen ab, ob Schlagworte, die in der Überschrift, der URL, dem Teasing-Text oder Bildunterschriften etc. in einem Artikel auftauchen, ähnlich oder sogar gleich sind. Sind dort große Übereinstmmungen zu finden, scheint es sich also aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Artikel zu dem Schlagwort zu handeln. Wenn sich also auf http://www.hommingberger-gepardenforelle.de der gesamte Text um eine Forelle mit Gepardenmuster, käuflich erwerbbar auf dem Markt in Hommingberg, dreht, hat diese Seite also offenbar eine qualitative Kompetenz zu den Schlagworten. Diese Domains werden dann weiter oben gerankt als andere, wenn man nach Homminberger Gepardenforelle googelt. Das macht auf den ersten Blick bei Überschriften und (Bilder-) Texten Sinn, für Nicht-Webentwickler verschließt sich aber auf den ersten Blick recht häufig, warum die Keywords in der URL ebenfalls so wichtig sind. Dazu muss man sich einmal anschauen, wie Menschen das Web im Vergleich zu nativen Apps verwenden: In einer App erwartet der Nutzer einen konkreten Button mit einer konkreten Beschriftung, der konkret das macht, was draufsteht. Im Web jedoch lässt sich Text verlinken. Das Beispiel oben im Artikel zeigt anschaulich, dass das verlinkte Wort ‚vertritt‘ nicht auf den ersten Blick klar mach, welche Inhalte sich ‚hinter‘ dem Link verbergen. Es ist für Web-Nutzer also ein hilfreiches Indiz, mit der Maus über den Link zu fahren und in der Statuszeile des Browsers schon vor dem Laden der Seite sehen zu können, ob sich das Laden des Links lohnt oder nicht – besonders wichtig wird dies bei schmalen Bandbreiten, um Traffic für unnütze Seitenaufrufe zu sparen. Google belohnt also nicht schmarotzende Speicherfresser (hey, ein paar Zeichen Text – das kann nicht dein Ernst sein, Fefe) sondern es belohnt Webseiten, die das Web benutzbarer (Stichwort Usability) und schneller (Stichwort Ladezeiten) machen.

[Update, 28.08.2012] Oh, fefe hat eine Antwort geschrieben, die ist aber leider dank eines technischen Defekts nicht in allen RSS-Readern angekommen (zumindest nicht in meinem..) Die wollen wir natürlich nicht vorenthalten: http://blog.fefe.de/?ts=aed2ec06 – Viel Spaß beim Lesen 🙂

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Webshopoptimierung von Spion Media – es wirkt!

An dieser Stelle möchten wir einfach einmal die Statistik der eingegeangenen Bestellungen seit der Shop-Optimierung bei einem unserer Kunden präsentieren:


Die X-Achse zeit die Monate vom Februar bis August 2010, die y-Achse (Anzahl der monatlichen Bestellungen) lassen wir aus Konkurrenzschutzgründen bewusst weg, nur soviel sei verraten: das monatliche Wachstum der eingehenden Bestellungen ist beachtlich. Ist ja auch offensichtlich.

Was haben wir für diesen Kunden getan? Wir haben seinen Onlineshop auf eine komplett neue technische Grundlage (Magento) portiert, haben die komplette Seite massiv auf Usability und Nutzererlebnis optimiert, haben eine sehr ausgefeilte Suchmaschinenoptimierung betrieben (und betreiben sie kontinuierlich weiter), haben den Kunden im Onlinemarketing umfassend geschult und begleiten den Kunden auch weiterhin im Support. Der Kunde ist mit seiner Auftragsvergabe an uns sehr zufrieden – die Zahlen sprechen ja für sich. Wir gratulieren zu einem erfolgreichen erfolgreichen Start ins moderne Online-Geschäft und wünschen weiterhin ein hohes Wachstum.

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Die Fotoalben – jetzt NEU mit 20% extra!

Bildschirmfoto 2009-12-09 um 20.49.05Die Fotoalben waren lange Zeit ein zwar funktionierendes – aber eben auch nur funktionierendes – Konstrukt in unserer feinen Community. Jetzt wurden sie von Grund auf neu konzipiert und haben viele Usability-Verbesserungen erfahren. Der alte und wirklich angestaubte Einzel-Upload wurde durch einen modernen und einfach bedienbaren Multi-Upload ersetzt und die Kapazität der Fotoalben auf je 100 Bilder erhöht. Zusätzlich wurde in der Editierübersicht für den Albenbesitzer die Möglichkeit geschaffen, seine Bilder ganz simpel und schnell via Drag & Drop zu sortieren. Natürlich alles ganz intuitiv in einem einzigen Interface vereint – auf anderen Webseiten muss man sich dafür durch zig Tabs quälen… Also: Viel Spaß mit den verbesserten Fotoalben!

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Kleine Verbesserung am Interface

Und wieder kleine Änderungen, die den Spion angenehmer machen: Die Liste der Onlinenutzer ist nun lokal begrenzbar. Wir legen also auch in solchen Detailfragen einen ganz klaren Fokus auf Regionalität und Lokales. So schauts dann aus:
Bild 1

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Neue Smileys braucht das Land

Die Entwicklung des neuen Spion-Postfachs geht so langsam in die finale Phase. Als eine kleine aber feine Verbesserung haben wir drei neue Smileys hinzugefügt, die oft von unseren Nutzern gewünscht wurden. So kommen ein weinender, ein fast kotzender und ein schwer verliebter Smiley hinzu. Zusätzlich habe wir die Smiley-Codes etwas angepasst, sodass auch bei uns nun Codes verwendet werden können, die in anderen Messengern wie ICQ oder Skype bereits etabliert sind. Das dürfte es in Zukunft deutlich einfacher machen, Texte inkl. Smileys einfach nur hinzutippen statt ständig mit der Maus die komplizierteren Smileycodes anklickern zu müssen.

smiley

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Ein durchschnittlicher Sonntagabend

Sonntag und Montag sind für uns erfahrungsgemäß die Tage mit dem höchsten Besucherandrang. Sonntag liegt der High Noon zwischen 19 und 21 Uhr. In dieser Zeit zählen wir derzeit ca. 300 bis 400 Seitanaufrufe pro Sekunde – Tendenz von Woche zu Woche stark steigend. Das stellt unsere Techniker und Entwickler immer wieder vor neue Herausforderungen – es macht den Jungs aus der Technikabteilung aber sichtlich Spaß, diese zu meistern. In den nächsten Wochen werden die ersten Neuerungen der Jungs auch für unsere Nutzer sichtbar werden – bis dahin bleibt es noch ein wenig spannend. Nur eines verraten wir vorweg: Wir haben viele Bedienabläufe der Seiten genau angesehen und optimiert. Die Seiten werden zukünftig also deutlich einfacher bedienbar sein – zusätzlich wird man weniger ‚herumklicken‘ müssen, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Wir stellen also auch in Zukunft voll die Wünsche unserer Nutzer in den Vordergrund. Denn unsere Nutzer sind es, die uns erst zu dem machen, was wir mittlerweile erreicht haben.

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