Betriebssysteme und Browser – eine aktuelle Statistik

Um Betriebssysteme und Browser wird oft mit religiösem Eifer diskutiert. Grund genug für uns, an dieser Stelle einmal die Statistiken des Spion-Netzwerks zu veröffentlichen. In den letzten 30 Tagen besuchten knapp 2,6 Mio Besucher den Spion. Diese erzeugten knapp 90 Mio Seitenaufrufe und blieben pro Besuch ca. 24 Min. auf den Seiten. Ein Seitenaufruf dauert im Schnitt also ca. 1 Minute. Diese extreme Reichweite repräsentiert zwar nicht den gesamten deutschen Onlinemarkt, lässt aber sicher schon den einen oder anderen Rüchkschluss auf generelle Entwicklungen zu.

Nun zu den Zahlen: MS Windows liegt im Betriebssystemstreit unangefochten auf Platz 1. 98,4 % der Nutzer surfen mit Betriebssystemen aus Redmond. Den Löwenteil davon holt immer noch Windows XP mit fast 80 %. Das aktuellere Vista kommt immerhin schon auf 15 % der Windowsnutzer. Weit davon ab sind MacOSX (0,65%) und Linux (0,44%). Spannend hingegen, dass im Januar erstmalig iPhones (0,04%), Playstations (0,02%) und sogar iPods (0,01%) in den Statistiken auftauchen.

Der Browsermarkt zeigt sich deutlich differenzierter: Microsofts Internet Explorer kommt hier nur noch auf 58,2 %. Mozillas Alternative Firefox macht weiterhin Boden gut und erreicht mittlerweile 37,8 %. Opera belegt Platz 3 mit knapp 2,9 %. Erwähnenswert unter den Nachfolgenden ist hier nur noch Apples Safari mit knapp 0,5 %, der Rest verläuft im 0,0… Prozentbereich. Die wirklich spannende Nachricht haben wir uns hier bis zum Schluss aufgehoben: Der Internet Explorer 7 hat in diesem Jahr erstmals mehr Prozentpunkte holen können als der Vorgänger IE6. 55% der IE-Nutzer haben bereits das Upgrade auf IE7 vollzogen, im Vormonat waren es gerade einmal knapp über 40%. Das freut unsere Technikabteilung sehr, sparen sich die Jungs dort doch hoffentlich bald viel Arbeit zur Anpassung an den Oldie IE6.

P.S.: Veraltete Software wie z.B. IE5.5, 5.0 und auch noch Versionsnummern darunter finden sich noch immer in den Statistiken. Es bleibt zu hoffen, dass diese Nutzer irgendwann auch den Schritt in die Moderne wagen – wirklich Spaß kann man mit diesen steinzeitlichen Softwareprodukten auf aktuellen Webtechnologien wie dem Spion doch eigentlich gar nicht haben.